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Das Schlürf-Glossar

Teebegriffe von A bis Z — kurz erklärt, ohne Fachchinesisch. Damit Sie beim nächsten Teeklönschnack ganz vorne mitschlürfen.

A
Assam AAssam

Teeregion in Nordostindien und Heimat kräftiger, malziger Schwarztees. Bildet das Rückgrat unseres Friesentees Rasmus No. 03 und des Breakfast Tea Hauke No. 02.

Aufguss AAufguss

Der Moment, in dem heißes Wasser auf Blatt trifft. Gute Blätter halten übrigens mehr als einen Aufguss aus — der zweite wird oft sogar runder.

B
Büdel BBüdel

Norddeutsch für Beutel — bei Schlürf der klassische Teebeutel. Klein, ehrlich, tut seinen Job.

Bergamotte BBergamotte

Zitrusfrucht aus Süditalien, deren Öl dem Earl Grey sein unverwechselbares Aroma gibt. Bei uns: Ingolf No. 04 — echte Bergamotte, kein Parfüm.

Bio-Siegel (EU) BBio-Siegel (EU)

Pflichtkennzeichnung für Bio-Produkte in der EU, erkennbar am Blatt aus Sternen und der Nummer der Kontrollstelle. Bei Schlürf Standard, nicht Ausnahme.

C
Ceylon CCeylon

Der alte Name Sri Lankas — und bis heute die Bezeichnung für dessen spritzig-frische Hochlandtees. Fester Bestandteil vieler Schlürf-Mischungen.

D
Darjeeling DDarjeeling

Anbaugebiet am Fuße des Himalayas. Liefert helle, blumige Schwarztees mit feinem Muskateller-Ton — wie unseren Fritjof No. 01.

Dööse DDööse

Die formschöne Schlürf-Vorratsdose. Wird mit der Tüüte nachgefüllt, spart Verpackung und macht im Regal ordentlich was her.

E
Eistee EEistee

Kalt genossener Tee. Bei uns grundsätzlich selbst gemacht — ohne Fertigkram und Zucker-Chaos. Rezepte gibt es im Blog.

Earl Grey EEarl Grey

Schwarztee mit Bergamotte-Aroma, benannt nach einem britischen Premierminister. Unser Ingolf No. 04 trägt dazu Kornblumenblüten.

F
First Flush FFirst Flush

Die allererste Pflückung des Jahres, meist ab Ende Februar. Zart, floral, nur kurz verfügbar — Saisonware, auf die Teefans weltweit hinfiebern.

Früchtetee FFrüchtetee

Streng genommen gar kein Tee, sondern ein Aufguss aus Früchten und Blüten (siehe Tisane). Koffeinfrei — und der Liebling ganzer Generationen.

Friesentee FFriesentee

Kräftige Schwarztee-Mischung nach ostfriesischer Art, traditionell mit Kandis und einem Wölkchen Sahne. Bei Schlürf: Rasmus No. 03.

G
Grüntee GGrüntee

Tee, dessen Blätter nach der Ernte nicht oxidieren — deshalb bleibt er grün. Mag es kühler als Schwarztee: 70 bis 80 Grad reichen völlig.

H
Hibiskus HHibiskus

Rote Blüte, die Früchtetees ihre kräftige Farbe und feine Säure gibt. Ohne Hibiskus wäre die rote Grütze in der Tasse nur halb so rot.

I
Ingwer IIngwer

Wurzel mit angenehmer Schärfe, die Kräutertees Schwung gibt — zum Beispiel unserer Stine No. 25 mit Ingwer-Orangen-Note.

J
Jasmin JJasmin

Grüntee, der mit frischen Jasminblüten beduftet wird — ein traditionelles chinesisches Verfahren. Blumig, hell und erstaunlich elegant.

K
Kräutertee KKräutertee

Aufguss aus Kräutern, Blüten oder Wurzeln — botanisch kein Tee (siehe Tisane), aber koffeinfrei und zu jeder Tageszeit eine gute Idee.

Kandis KKandis

Große Zuckerkristalle, ostfriesisch „Kluntje". Klingelt beim Einschenken in der Tasse — das akustische Startsignal der Teestunde.

Koffein KKoffein

Der Wachmacher in Tee und Kaffee. Im Tee wirkt er sanfter und länger — das L-Theanin nimmt ihm die Hektik.

Kornblume KKornblume

Leuchtend blaue Blüte, die im Earl Grey vor allem eines tut: gut aussehen. Geschmacklich hält sie sich vornehm zurück.

L
L-Theanin LL-Theanin

Aminosäure, die fast nur in der Teepflanze vorkommt. Sorgt dafür, dass Tee wach macht, ohne hibbelig zu machen — der feine Unterschied zum Kaffee.

Loser Tee LLoser Tee

Tee ohne Beutel, für Kanne und Sieb. Das große Blatt hat hier den meisten Platz, sich zu entfalten — die Variante für Kenner.

M
Matcha MMatcha

Fein vermahlener Grüntee aus beschatteten Blättern. Wird nicht aufgegossen, sondern mit dem Besen aufgeschlagen — und komplett mitgetrunken.

N
Nana-Minze NNana-Minze

Marokkanische Minze mit kühler, süßlicher Frische. Milder als Pfefferminze — und die Seele des nordafrikanischen Teerituals.

O
Oxidation OOxidation

Reaktion des Teeblatts mit Sauerstoff — sie macht aus grünem Blatt schwarzen Tee. Wird oft fälschlich „Fermentation" genannt; klingt schlauer, stimmt aber nicht.

P
Pyramidenbeutel PPyramidenbeutel

Teebeutel in Pyramidenform mit deutlich mehr Raum fürs große Blatt als flache Beutel. Bei Schlürf heißt er Schlürfel — siehe dort.

R
Rooibos RRooibos

Südafrikanischer Strauch, aus dessen Nadeln der Rotbuschtee entsteht. Von Natur aus koffeinfrei, mild und leicht süßlich — unsere Telse No. 10.

S
Schlürfel SSchlürfel

Der Schlürf-Pyramidenbeutel: viel Platz für großblättrigen Tee, einzeln aromageschützt, 27 Stück im Karton. Unser Markenzeichen — und Ihr täglicher Kurzurlaub.

Second Flush SSecond Flush

Die zweite Ernte des Jahres (Mai bis Juli). Kräftiger und dunkler als der First Flush, bei Darjeelings oft mit dem berühmten Muskateller-Ton.

T
Tüüte TTüüte

Der Schlürf-Nachfüllbeutel mit 25 Schlürfeln — gemacht, um die Dööse wiederzubefüllen. Spart Verpackung und schont das Gewissen.

Tisane TTisane

Das Fachwort für alle Aufgüsse ohne Teepflanze — also Kräuter- und Früchtetees. Dürfen streng genommen nicht „Tee" heißen. Tun es trotzdem alle.

V
Vanille VVanille

Echte Bourbon-Vanille rundet Mischungen wie unsere Klara No. 12 ab. Nicht zu verwechseln mit Vanillin — das ist die Fototapete unter den Aromen.

W
Wassertemperatur WWassertemperatur

Die halbe Miete beim Teekochen: Schwarztee verträgt kochendes Wasser, Grüntee mag 70–80 Grad. Faustregel: je grüner das Blatt, desto kühler das Wasser.

Z
Ziehzeit ZZiehzeit

Eine Frage der Geduld: zu kurz wird es dünn, zu lang wird es bitter. Die Empfehlung steht auf jeder Schlürf-Packung — und gilt wirklich.

Zitrus ZZitrus

Sammelbegriff für Zitrone, Orange, Limette & Co. Bringt Frische in viele Mischungen — von Ingolfs Bergamotte bis zu Stines Orangennote.